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Teilprojekt 4: Adaptierte Modellversuche

Mit den auf Basis der Messdaten angepassten Randbedingungen für Laborversuche lassen sich die entwickelten Berechnungsmodelle gezielt für Nordseebedingungen optimieren, um den Anforderungen an eine wirtschaftliche Serienproduktion gerecht zu werden. Dafür liefern die hier beschriebenen Vorhaben insbesondere in Bezug auf das Schwingungsverhalten der Gesamtstruktur bzw. von Bauteilkomponenten, beeinflusst durch Kolk, marinen Bewuchs, Steifigkeitsreduktion und zyklische Veränderungen des Pfahltragverhaltens, bisher fehlende Erkenntnisse hinsichtlich einer Lebensdaueranalyse und Degradation der Strukturen.

Die Berücksichtigung kombinierter Belastungen im Labor in Kombination mit der Untersuchung vorgeschädigter Probekörper lassen eine genauere Abbildung der realen Belastungen des Korrosionsschutzmörtels im Modell erwarten.

Virtuelle Versuche können u.a. als Basis für den zielgerichteten Entwurf und für die Planung der Durchführung von Großversuchen im Testzentrum für Tragstrukturen dienen. In virtuell durchgeführten Experimenten entsteht eine direkte Schnittstelle der zu erarbeitenden Degradationsmodelle und ihrer numerischen Umsetzung mit dem physikalischen Modell. Mittels gemessener Belastungszeitreihen und realitätsnaher Lastmodelle werden physikalische Modellversuche so später auch zur gezielten Validierung von Materialmodellen zur Abbildung von Degradationsvorgängen genutzt.